misshappyreading: Ullstein
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21 August 2019

[Anzeige/Rezension] Ich bin Circe - Madeline Miller
Romantisch, blutig, lehrreich: Griechische Mythologie. Die Tochter des Sonnengotts Helios und der Nymphe Perse passt eher zu den sterblichen Menschen als in ihre Götter-Familie. Trotz ihrer Verbannung lässt sie sich nicht ihre Leidenschaft nehmen. Auf der Insel auf der sie ihre Verbannung ausharrt begegnet ihr auch Odysseus auf seinem Heimweg nach Ithaka nach dem Trojanischen Krieg. 
 
Coverliebe! Ich habe mich innerhalb von Sekunden für das Buch begeistern können aufgrund des Covers. Nach ein paar Goodreads Recherchen hatte ich den Verdacht dass hier etwas ganz großartiges auf uns wartet! Und jetzt sitze ich seit Mai auf dieser Rezension und würde sie so gerne schon in alle Richtungen brüllen. Aber da das Buch erst jetzt Ende August erscheint musste ich mich gedulden.




Die ersten Seiten muss man sich erst mal in eine komplett neue Welt einfinden. Die griechische Mythologie lässt viel Spielraum und meine Fantasie als Leser musste ganz schön arbeiten ein stabiles Bild aufzubauen. Mir half es mich an den Film Troja zu erinnern. Die Kostüme und Schauplätze waren gute Stützen.
 

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Jedes Kapitel erzählt eine Geschichte in der Circe eine Rolle spielt. Und nicht selten kennt man diese Geschichten. Wer hat nicht schon von Prometheus gehört oder dem Minotaurus? Immer wieder ist mir aufgefallen dass ich die Namen kenne, nicht aber die detaillierte Geschichte. 


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Wer tiefe Emotionen sucht ist hier fehl am Platz. Das Buch ist eher wie eine Filmische Dokumentation geschrieben, als ein Roman. Ich fand das großartig, denn irgendwie geht es ja um Geschichte. Falls nicht ganz klar ist was ich meine, 'Liebesszenen' sind abgehandelt mit den Worten: 'Sie hat ihn mit ihn ihr Bett genommen.' oder 'Nach ihrem Liebesspiel.' oder 'Sie fanden zueinander.' Erwartet also keine dramatischen Kussszenen in denen euch das Herz stehen bleibt.

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Ich hatte eine großartige Zeit mit dem Buch, auch wenn ich aufgrund der Dicke ab und an eine kleine Leseflaute hatte, wenn mich die Erzählung, welche ich gerade las, nicht so richtig packte. 


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Die griechische Mythologie ist und bleibt Faszination pur. Circe's Leben ist geprägt von Romantik, Blut, Hass und Feminismus. Lesenswert.

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Erscheinungsdatum: August 2019 | Verlag: Eisele Verlag (Ullstein)| Preis: 24,00 [D] | ISBN: 978-3-9616-1068-6  | Seiten: 528 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.




19 November 2018

[Anzeige/Rezension] Die Welt war so groß - Rona Jaffe
Vier Frauen, die unterschieldicher nicht sein könnten, starten 1957 ins Leben. Während dem gemeinsamen Studium 'war die welt so groß'. 1977 treffen sie sich bei ihrem Klassentreffen wieder. Alles scheint verändert. Die Träume und Ziele aus den Augen verloren. Gibt es eine zweite Chance?

Mit den Worten 'Rona Jaffe: Die große Wiederentdeckung' wurde ich geködert. Inzwischen bin ich ja eher ein Fan von dünneren Büchern, doch diese wiederentdeckten 500 Seiten haben mich neugierig gemacht!




Mühsam ist mein Wort für das Buch. Leider. Ich hatte mir eine spannendere Geschichte vorgestellt. Das Buch war überhaupt nichts für mich.

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Es spielt hauptsächlich in den 50iger Jahren und handelt von vier Frauen die sich Jahre später auf einem Klassentreffen wieder begegnen. Es gab nur ein Thema: Männer. Männer über die man sich difinieren konnte. Deren Putzfrau man sein durfte. Vielleicht mag das Buch zur Zeit seiner Veröffentlichung (1979) spannend gewesen sein, da es Tabu Theman anschneidet wie Depression, Abhängikeit, Homosexualität, Betrug etc. - doch für mich war das zu wenig, besonders bei über 500 Seiten.
 
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Mich hat keiner der Handlungstränge überrascht. Man folgt jeder einzelnen der Damen durch die Jahre. Beginnend mit der College Zeit, in die Ehe, in die Krise. Jedes Mal nahezu das gleiche. Nichts kam wirklich überraschend

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Auf den letzten 100 Seiten hatte ich dann endlich das Gefühl dass ein bisschen was passiert. Allerdings zu wenig für meinen Geschmak. Besonders das vermeintliche Klassentreffen kommt mir viel zu kurz.
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Besonders unterhalten habe ich mich nicht gefühlt. Schade.

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Erscheinungsdatum: September 2018 | Verlag: Ullstein| Preis: 11,00 [D] | ISBN: 978-3-548-29025-6  | Seiten: 528 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.




28 Februar 2018

[Rezension] Die Rache der Polly McClusky - Jordan Harper
Als Polly ihrem Vater Nate zum ersten mal wieder gegenübersteht weiß sie dass etwas passiert ist. Polly ist nirgends sicher, sie ist zum Tode verurteilt, gerät zwischen die knallharten Fronten von kalifornischen Gangs. Nate will nur eins, seine Tochter vor dem sicheren Tod bewahren. Dazu muss er sie entführen.

Ehrlich das Buch ist ein Blockbuster im Kopf! Fast will ich gar nicht mehr dazu schreiben. Ich habe Polly und Nate geliebt. Ich muss mich einigen der Nebendarsteller anschließen, zeitweise macht einem Polly wirklich Angst.




Im Klapptext über den Autor steht dass er bereits an einem Drehbuch schreibt. Tatsächlich kann ich mir das Buch so gut als Film vorstellen (die Stimmung wie bei Alpha Dog).

Polly ist kein ‚normales Mädchen‘ – es fehlt ihr an Sozial Kompetenz, diese kommt nur mit ihrem Bären zum Vorschein, und sie ist unglaublich intelligent. Es hat Spaß gemacht zu sehen wie sie aufblüht. Auch wenn sie dabei ein bisschen erschreckend wird. 


Auch Nate ist ein toller Charakter. Man schließt ihn einfach ins Herz. Er will seiner Tochter das einzige mit auf den Weg geben, dass er ihr mitgeben kann. Und als Leser lernt man gleich ein bisschen mit. 

Und der Bär. Ich habe mich in den Bären verliebt! 

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Das Buch hat eine geniale Geschwindigkeit und hat mich auf keiner einzigen Seite gelangweilt. Das lag zum einen an der Geschichte selbst, zum anderen aber auch an einem sehr ‚fetzigen‘ Stil. Dazu fällt mir nur ein: Revolverheldenaugen, ungelogen


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Besonders der filmreife Showdown hat mir gefallen. Die Protagonisten fallen nicht aus der Rolle, trotzdem überraschen sie. Ich ziehe meinen Hut vor dem Autor, so muss Unterhaltungsliteratur sein.

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Mein Lieblingswort des Buches ist (falls es noch nicht bemerkt wurde) Revolverheldenaugen. Revolverhelden ist ein Wort das so viel Flair transportiert – romantischen Gangster Flair. Auch wenn es eigentlich nicht viel Romantik dabei gibt. Natürlich musste ich nach der Lektüre mal die größten Revolverhelden herausfinden. Nicht das ich gut finden würde was diese Herrschaften verbrochen haben, aber darum geht es hier nicht *zwinker*
  • Jesse James 1847 - 1882: bekanntestes Mitglied der James-Younger-Bande, die mehrfach Banken und Züge überfielen. Auf seinem Grabstein steht:  Murdered by a Traitor and Coward Whose Name is not Worthy to Appear Here
  • Billy the Kid 1859 - 1881: Beging mehrere Morde (Zahlen schwanken zwischen 9-21) – berühmt macht ihn erst der Mann der ihn zuvor aus dem Hinterhalt erschoss
  • Butch Cassidy 1866 - ca.1908: Anführer des ‚Butch Cassidys wilder Haufen‘, Bank- und Eisenbahnräuber. Er sieht einfach genauso aus wie man sich einen Revolverhelden vorstellt
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Welche Frage liegt mir nach der letzten Seite auf der Seele:
Wann kommt der Film?

Ehrlich, das war wirklich mein Gedanke nach der letzten Seite. Und leider gibt es keine Antwort. Da werde ich noch lange hin fiebern (und wahrscheinlich bitter enttäuscht werden - aber egal).

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Revolverheldengeschichte ungelogen. Das Buch hat mich umgehauen. Popkorn-Kino für den Kopf – absolute Leseempfehlung für jeden der auf Action und ein bisschen Gangster-Feeling steht.

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Erscheinungsdatum: Februar 2018 | Verlag: ullstein | Preis: € 15,00 [D] | ISBN: 978-3-550-08150-7  | Seiten: 288 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.




26 Februar 2018

[Rezension] Ein mögliches Leben - Hannes Köhler
Martin begleitet seinen Großvater in die USA. Der alte Mann ist ihm nahezu fremd und das Bild von ihm sehr geprägt durch Martins Mutter. Franz wurde im zweiten Weltkrieg von den Amerikanern gefangen genommen und in die Staaten gebracht. Gemeinsam mit seinem Enkel wandert er durch die Vergangenheit

Das Buch ist tatsächlich etwas Besonderes. Ich habe bisher kein vergleichliches Buch gelesen. Warum? Das versuche ich mal in Worte zu fassen.





Der Roman hat einen ganz eigenen und hochwertigen Schreibstil.

Den historischen Aspekt fand ich besonders interessant. Ich habe bereits viele Romane gelesen die dich auf die ein oder andere Weise mit dem zweiten Weltkrieg und Gefangenschaft beschäftigt haben. Doch deutsche Gefangene in den USA war nie ein Thema das tangiert wurde
.

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Es ist befremdlich und erschreckend zu gleich wie viele der Soldaten in Gefangenschaft noch an den versprochenen Endsieg geglaubt haben, an die Geheimwaffe die alles noch einmal zum 'Guten' wenden soll.


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Drei Erzählstränge führen zur Geschichte von Fritz zusammen. Jede hat ihre eigene Erzählweise.

Hier möchte ich nicht zu viel vorgreifen, denn dieses Buch sollte man einfach auf sich zukommen lassen.

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Drei Fakten, die wir hoffentlich noch nicht gehört haben zum zweiten Weltkrieg, bzw. eine die man nicht oft genug hören kann:
  • 425.000 deutsche Kriegsgefangene wurden in die USA gebracht (verteilt auf 700 Camps)
  • für die die damit immer noch Probleme haben, der 2te Weltkrieg fand von 1939 bis 1945 statt
  • komplett random Fakt, aber irgendwie blieb es mir im Kopf: Britische Soldaten bekamen pro Tag 3 Blätter Klopapier, Amerikaner 22

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Welche Frage liegt mir nach der letzten Seite auf der Seele:
Warum wurden so viele Soldaten in die USA gebracht?

Welche Frage stellt man sich nach einem Buch das den zweiten Weltkrieg oder die Gefangenschaft danach behandelt. Tausend Fragen, tausend Erklärungsansätze. Nach diesem Buch war die Frage für mich sehr einfach, da sie sich mit dem Ansatz der Geschichte beschäftigt, welcher mir lange nicht so bewusst war. 

Deutsche Kriegsgefangene in den USA. Tatsächlich gab es in Großbritanien nicht genug Platz für die Gefangenen. So wurden diese in die USA gebracht. Zudem gab es  viele leere Schiffe die in die Staaten zurück kehren, nachdem Sie die amerikanische Soldaten nach Europa gebracht hatten.

***

Die Geschichte wird sehr ruhig erzählt, die Sprache ist melodisch und melancholisch.

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Lest die Leseprobe. Wenn ihr Gefallen an dieser findet, gefällt euch das restliche Buch.

***

Erscheinungsdatum: Februar 2018 | Verlag: ullstein | Preis: 22,00 [D] | ISBN: 978-3-550-08185-9  | Seiten: 352 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.




04 Juni 2016

[Rezension] Venezianische Schatten - Daniela Gesing

Erscheinungsdatum: Mai 2016 | Verlag: ullstein (midnight) Preis: € 3,99 [D] | E-BOOKISBN: 978-3-958-19069-6 | Seiten: 240 Seiten | Sprache: Deutsch 

Vermutlich hat der Mann etwas in den Tee gemischt, um mich wehrlos zu machen, dachte Elisa. Der kalte Schweiß brach ihr aus. Verzweifelt überlegte sie nach einem Ausweg.


INHALT


Winter in Venedig. Kalter Wind und Nebel fegen durch die dunklen Gassen. Commissario Luca Brassoni und seine Freundin, Gerichtsmedizinerin Carla Sorrenti, genießen es, die sonst von Touristen überlaufene Stadt für sich zu haben. Bei einem nächtlichen Spaziergang begegnet ihnen an den Stufen der Kirche Santa Maria del Rosario eine junge Frau. Sie ist völlig verstört, kaum ansprechbar und hat ihr Gedächtnis verloren. Brassoni findet heraus, dass sie einem gefährlichen Verbrecher entkommen ist. Ein brutaler Serienmörder treibt in Venedig sein Unwesen, und er fängt gerade erst an .... (Klappentext)

EINSTIEG

Es geht weiter, Teil 3 der Brassoni Reihe und ich war schon ganz heiß drauf. ABER WAS IST PASSIERT? Es ist ja gar kein Krimi mehr. Schon nach ein paar Seiten dachte ich mir "nein, nein, nein! Bitte nicht ein psychisch gestörter Frauenmörder/-kidnapper". Ich mag die Reihe um Brassoni sehr gerne und die ersten beiden Teile waren spannend und unterhaltsam in gleichem Maße.

PLOT


Was also stört mich an Teil drei? Leider ist der dritte Teil sehr vorhersehbar. Sowohl was den Fall angeht, als auch was das Privatleben angeht. Persönlich bin ich ein großer Fan von den Krimis in welchen man auch das Privatleben der Ermittler mitbekommt. Doch auch hier erwarte ich eine kleine Spannungskurve.

Der Fall konnte bei mir leider nicht punkten. Nicht weil es nicht spannend oder durchdacht war. Was mir schwer im Magen liegt ist, dass ich es nicht mehr lesen kann. Die arme verletzte Männerseele die dann Frauen entführt und wer weiß was mit ihnen anstellt. Dieses Täterprofil kann ich nachts im Halbschlaf herunterratten (oder bei Criminal Minds mitsprechen).

Ich war auch Krimi eingestellt und habe eine Thrillerversuch bekommen. Der deutlich schwächste Teil der Reihe.

CHARAKTERE

Ich mag Brassoni noch immer sehr gern, totz mäßigem Fall in Teil drei. Und ich werde auch sicherlich lesen wie es weiter geht mit der Truppe.

Auch freue ich mich wenn ich noch mehr von Carla mit kriege. Sie macht einen tollen Eindruck.

FAZIT

Ich habe nicht bekommen was ich erwartet habe. Ermittlungsarbeit ist zweitrangig, Zufall löst den Fall - Teil 1 und 2 warten deutlich unterhaltsamer.



WEITERE REZENSIONEN


REIHE

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26 April 2016

[Rezension] Blood on Snow - Das Versteck - Jo Nesbø


Erscheinungsdatum: März 2015 | Verlag: ullstein | Preis: € 12,99 [D] | ISBN: 978-3-550-08078-4 | Seiten: 249 Seiten | Sprache: Deutsch (übersetzt von Günther Frauenlob)

Ehrlich: Was war an dieser flachen kargen und auch noch eintönigen Landschaft schön? Es war die reinste Marslandschaft. Eine rote Wüste. Unbewohnbar und hässlich. Das perfekte Versteck.


INHALT


Ulf ist Geldeintreiber. Sein Boss ist der Fischer. Der Fischer ist einer der Drogenhändler Oslos. Als Geldeintreiber wird man nicht unbedingt reich. Doch jetzt hat Ulf einen Weg gefunden. Glaubt er. Zwei Probleme stellen sich: Drogenhändler lassen sich ungern reinlegen. Und schicken sie ihre Killer los, braucht man ein gutes Versteck.... (Klappentext)

EINSTIEG

Es geht weiter mit den harten Männern und deren weichen Kern. Durch den ersten Teil wusste ich schon was für eine Art Geschichte ich zu erwarten hatte, so konnte ich mich ganz auf diesen Erzählstil einlassen. Eine rasante Geschichte ruhig und mit einem Schmunzeln erzählt. Ulf ist ein großartiger Protagonist, welcher sofort sympathisch war.

PLOT

Meistens gefällt einem das erste Buch aus Reihen besser. Hier muss ich ganz klar sagen. No Dos ist mein Favorit. Ulf ist auf der Flucht und begegnet fatalerweise einer schönen Frau. Doch diese wirft sich nicht in seine Arme, die beiden könnten eigentlich nicht weniger zusammen passen, findet zumindest sie.

Und dann ist da nicht nur das Gefühlschaos, ein kleiner Fan und eine verlassene Hütte, nein da gibt es auch noch den Killer der sich erst wieder auf den Heimweg machen will wenn Ulf keinen Puls mehr hat.

Da das Buch recht wenige Seiten hat, ist die ganze Geschichte natürlich in einem zügigen Tempo erzählt. Ich hätte gerne noch ein bisschen mehr gehabt.

Mehr schreibe ich gar nicht, denn es sind ja gar nicht so viele Seiten, da will ich keinesfalls zu viel verraten.

CHARAKTERE

Wie auch in Teil eins geht es um einen knallharten Mann der sehr emotionsgeladen durch die Welt zieht. Ob Ulf jetzt wirklich so hart ist? Zu Beginn hatte ich meine Zweifel. Aber über die Seiten hinweg konnte er mich eines Besseren belehren. Es hat wirklich Spaß gemacht ihm und seiner Lea zu folgen.

Lieblingscharakter: Knut! So ein süßes Kerlchen.

FAZIT
Kein klassischer Krimi. Norwegen + Gefühle + Killer, aus diesem Stoff werden Filme gemacht. Tolle Unterhaltung.


WEITERE REZENSIONEN

Nicole.liest | the loyal me |

REIHE

Die Bücher der Reihe "Blood on Snow" sind im ähnlichen Stil und mit "verbundenen" Charakteren geschrieben, sind aber nicht zusammenhängend.

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WEITERE BÜCHER

Jo Nesbø ist besoders durch seine Krimireihe um Harry Hole bekannt.
"Der Sohn" ist ein Beispiel für seine Einzelbände.

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22 Dezember 2015

[Rezension] Blood on Snow - Der Auftrag - Jo Nesbø



Erscheinungsdatum: September 2015 | Verlag: ullstein | Preis: € 12,99 [D] | ISBN: 978-3-550-08077-7 | Seiten: 187 Seiten | Sprache: Deutsch (übersetzt von Günther Frauenlob)

Es gibt vier Arten von Jobs, für die ich nicht zu gebrauchen bin.


INHALT


Olav lebt das einsame Leben eines Killers. Als Killer ist es nicht unbedingt leicht, anderen Menschen nahezukommen. Doch jetzt hat Olav die Frau seiner Träume getroffen. Zwei Probleme stellen sich: Sie ist die Frau seines Chefs. Und Olav wurde gerade beauftragt, sie zu töten... (Klappentext)

EINSTIEG

Wow das Buch ist ehrlich mal was anderes. Kein normaler Krimi. Keine normale Geschichte. Der Einstieg ist distanziert und brutal.

PLOT

Die Geschichte hat mich sprachlos zurück gelassen. Olav verliebt sich zu schnell. Und dieses Mal dummerweise in die Frau des Chefs, die er auch gleich noch um die Ecke bringen soll. Es beginnt ein tatsächlich irgendwie humorvolles Massaker. Hart. Rasant. Filmreif.

CHARAKTERE

Die Charaktere lernt man auf nicht ganz 200 Seiten nicht wirklich kennen. Olav ist ein Wikinger-Gangster der mich sehr distanziert in eine dunkle Welt entführt hat.

SCHREIBSTIL

Wie die Geschichte selbst ist der Schreibstil gespickt mit düsteren Gedanken und einem köstlichen schwarzen Humor. Schnell erzählt. Faszinierend gemacht.

FAZIT
Trotz der ganzen schönen Worte - ein Literarisches Zuckerl - aber zu wenig Seiten um mich mit zu reißen. Ich bin sicher der Film (aktuell in Händen von Leonardo DiCaprio laut Buchumschlag) wird exquisit.





WEITERE REZENSIONEN


REIHE

Die Bücher der Reihe "Blood on Snow" sind im ähnlichen Stil und mit "verbundenen" Charakteren geschrieben, sind aber nicht zusammenhängend.
Am 14.03.2016 erscheint der 2te Teil der Reihe "Das Versteck"

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WEITERE BÜCHER

Jo Nesbø ist besoders durch seine Krimireihe um Harry Hole bekannt.
"Der Sohn" ist ein Beispiel für seine Einzelbände.

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28 Oktober 2014

[Rezension] Ewige Buße - David Mark
 bibliographische Angaben

Erscheinungsdatum Erstausgabe : 10.10.2014 
Verlag : Ullstein Taschenbuchvlg. 
ISBN: 9783548286587 
Flexibler Einband: 400 Seiten 
Sprache: Deutsch

Inhalt:
 
Kein Motiv, keine Schuld, keine Gnade Eigentlich kann Detective Aector McAvoy die Brutalität seines Berufs ganz gut wegstecken. Er hat nur eine Achillesferse: seine Familie. Er liebt seine Frau über alles. Trotz seiner schlimmsten Fälle hilft sie ihm, an das Gute im Menschen zu glauben. Doch mit jedem Mord kommt das Böse seiner Familie näher. Jetzt versetzen drei brutale Morde seine Stadt in Angst und Schrecken. Und der Mörder fängt gerade erst an. Sein Ziel: McAvoy und dessen Familie ... (Klappentext)