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23 Oktober 2019

[Anzeige/Rezension] Königsfall – Die Geisel - Jeff Wheeler
Königsfall befindet sich im Krieg mit seinen Nachbarn. König Severen traut niemandem. Als einer seiner Lords ihn hinter geht sieht sich der König nicht nur bestätigt in seiner Angst, er fordert das Kind des Lords als Geisel. Der schüchterne Junge muss sich pötzlich auf dem Hof seines Königs zurecht finden. 

Ganz plötzlich überkam mich eine riesige Fantasy-Lust. Kennt ihr das? Irgendwas in mir schreit gerade zu nach Mittelalter und Magie. Der Mutterschutz steht bevor und ich brauche etwas episches. Herr der Ringe liegt bereits breit, doch wollte ich auch eine neue Geschichte. So bin ich auf die Königsfall Bücher gestoßen. Die Geisel ist Teil 1. 




Das Buch ist eindeutig als Mehrteiler angelegt. Die Geschichte aus Band eins ist zwar goldig, lässt aber unglaublich viele Fragen offen. Ein bisschen wie ein ganz langer Prolog.

Versteht mich nicht falsch, das ist nicht direkt schlecht, aber erwartet noch keinen tollen Fantasy-Epos mit fantastischem Ende. Die Geisel ist eindeutig Kapitel eins der Geschichte um Königsfall.

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Ich bin kein Fantasy Geek und kenne jedes Buch des Genres, aber manchmal packt es mich einfach und ich habe Lust auf Mittelalterliche Fantasy. Und ich hänge am Hacken von Königsfall, denn ich will unbedingt wissen wie es weiter geht.  


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Die Geschichte erzählt wie ein kleiner Junge an den Köngishof gelangt und dort auf eine ihm völlig fremde Welt trifft. Er hat nur eine Chance sein Schicksal abzuwenden und muss dazu über seinen Schatten springen.

Tatsächlich ist die Geschichte recht süß und baut eindeutig für die weiteren Bücher auf. Ich habe bewusst nicht den Klappentext der anderen Bücher der Reihe gelesen, um mir die Spannung nicht zu nehmen. 

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Netter Auftakt der Fantasy-Reihe, ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weiter geht.


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Erscheinungsdatum: Mai 2019 | Verlag: heynePreis: € 14,99 [D] |ISBN: 978-3-453-32016-1 | Seiten: 400 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.



18 Oktober 2019

[Anzeige/Rezension] Chilling Adventures of Sabrina: Hexenzeit - Sarah Rees Brennan
Sabrina - Nicht mehr lange bis Sabrina 16 Jahre wird und sich dann entschieden muss. Für das Hexendarsein wie ihre Tanten oder doch ein Leben mit den Menschen. Kann sie wirklich in einem Jahr Abschied nehmen von ihrer Liebe Harvey und ihren Freunden? Um herauszufinden wie Harvey wirklich zu ihr steht muss Sabrina zu einen Zauber greifen, doch noch besucht sie eine normale High School und keine Hexenschule - eine unerfahrene Hexe ist eine gefährliche Hexe. 

Ich kenne noch die Serie aus den 90igern bzw. 2000ern - damals ganz nett zum dahin schauen aber mehr auch nicht. Daher war ich zu Beginn skeptisch was die Netflix Version angeht - als ich mich dann getraut habe war ich angefixt. 



Die Serie ist toll gemacht und als ich das Buch entdeckt habe musste ich mir das genauer anschauen. Das Buch zur Serie scheint das neue Ding bei Netflix zu sein und ganz der artige Konsument hebe ich jedes Mal die Hand (zu den Stranger Things Büchern eins und zwei)

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Ich finde das Buch hat eine ganz ganz tolle Stimmung, die ganz ähnlich er der in der Serie ist. Bei einem Buch das tatsächlich zur Serie geschrieben wurde, nicht umgekehrt wie meistens, ist das unglaublich wichtig. Wer also die Serie mag wird mit dem Buch auf jeden Fall eine gute Zeit haben. 


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Zeitweise habe ich mich gefühlt als lese ich einfach eine Folge der Serie. Damit war das Buch für mich quasi perfekt. Wenn man zu so einem Buch greift ist das schließlich auch der Plan.

Selbstverständlich ist das Buch eher nichts für jemand der die Serie nicht angeschaut hat oder dem sie nicht gefällt.

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Zur Geschichte will ich nicht viel sagen, sie passt auf jeden Fall ins Sabrina Universum. Perfektes Halloween Entertainment.

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Absolut lesenswert für alle Sabrina Fans!


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Erscheinungsdatum: Aug 2019 | Verlag: heyne fliegtPreis: € 12,00 [D] |ISBN: 978-3-453-27254-5 | Seiten: 320 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.



07 Oktober 2019

[Anzeige/Rezension] Washington Black - Esi Edugyan
Dies ist die Geschichte von dem Sklavenjungen Washington Black, der vom Bruder seines tyrannischen Plantagenbesitzers als Leibdiener abgeworben wird und mit diesem ein selbst gebautes Luftschiff besteigt und direkt in ein Abenteuer steuert . 

Das Buch ist im August bei Bastei Lübbe bzw Eichborn erschienen. Aufgefallen ist es mir allerdings in der Englischen Original Version letztes Jahr in London. Dort war das Buch überall zu sehen und bei dem Cover ist es in meinen Gedanken hängen geblieben. 



Vor kurzem habe ich ein anderes Buch über einen Sklaven gelesen (mehr zu Frannie hier). Mit Washington erwartet einen ein ganz anderes Abenteuer. Im Vergleich zu Frannie's Geschichte ist Washington Black mehr Richtung Entertainment ausgelegt.

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In erster Linie war dieses Buch eine optische Entscheidung - ich meine schaut euch das Cover an! Aber auf den zweiten Blick habe ich schnell erfahren dass dieses Buch sehr gelobt wurde, hauptsächlich im Englisch sprachigen Raum. 

In Deutschland hat das Buch zu wenig Aufmerksamkeit bekommen bisher!  


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Ich kann bei dem Buch eigentlich kaum etwas verraten, denn das würde das Abenteuer von Washington vorweg nehmen und das möchte ich auf keinen Fall! Den Leser erwartet eine spannende Reise in ferne Länder und mit interessanten Nebenrollen. Washington als auch der Leser hätten vermutlich nie mit solchen farbenfrohen Geschichten gerechnet.

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Das Buch entführt einen in eine besondere Welt. Ein wenig romantisch, ein wenig traurig, ein wenig spannend, ein wenig hart - alles zusammen geschnürt mit viel Liebe zur Wissenschaft und Forschung in einer Zeit in der Forscher auch Abenteurer waren! 


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Ein echtes Abenteuer dass man erleben muss und nicht beschreiben kann!


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Erscheinungsdatum: Aug 2019 | Verlag: EichbornPreis: € 24,00 [D] |ISBN: 978-3-8479-0665-0 | Seiten: 512 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.



[Anzeige/Rezension] Das Geständnis der Frannie Langton - Sara Collins
London 1826: Frannie war Sklavin, kam aus den Kolonien nach London um dort als Dienstmädchen zu arbeiten, und ist nun angeklagt für den Mord an ihren Arbeitgebern. Wird ihre Geschichte überhaupt gehört werden? Ein Kriminalroman mit Setting im England des 19 Jhds. 

Über dieses Buch bin ich zufällig gestolpert und war von der ersten Sekunde an begeistert. Vom Cover und von der Geschichte. 



Dieses Schmuckstück ist nicht einfach schnell dahin gelesen! Zu der harten Thematik Sklaverei, Versuche an Menschen und Mordprozesse im 19 Jhd. kommt noch Homosexualität dazu. Die Themen dieses Buches sind ein wahres Pulverfass, was es wirklich spannend macht! 

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Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig für mich, man hat sich hier eindeutig um Authentizität bemüht. Das bedeutete für mich lediglich dass ich länger brauchen würde das Buch zu lesen. Doch wer auf der Suche nach einer leichten Lektüre ist sollte sich gut überlegen ob er Frannie’s Geschichte lesen kann.

Frannie ist mir nicht sympathisch. Ihr Leben hat unglaublich hart begonnen und ich fühle für sie. Dennoch mag ich den Charakter nicht. Muss ich auch nicht, denn das tut der Geschichte keinen Abbruch. Ich habe so oft in Rezensionen geschrieben dass man einen Charakter nicht sympathisch finden muss um das Buch gut zu finden. Dieses hier ist ein perfektes Beispiel für mich!  


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Das Buch ist wirklich lesenswert aber man sollte sich auf jeden Fall bewusst sein dass man hier nicht mir simplem Lese-Entertainment rechnen sollte. Die Geschichte ist sehr tiefgründig und der Schreibstil fordert den Leser.

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Ein sehr besonderes Buch mit einer etwas anderen Sklavengeschichte.


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Erscheinungsdatum: Mai 2019 | Verlag: droemerPreis: € 22,00 [D] |ISBN: 978-3-426-28206-9 | Seiten: 432 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.



[Anzeige/Rezension] Kalte Wasser - Melanie Golding
Mein Kind gegen dein Kind. Ein Tausch der Lauren, die gerade Zwillinge bekommen hat, mitten in der Nacht von einer Fremden vorgeschlagen wird. Lauren kann der Frau entkommen und bittet die Polizei um Hilfe. Doch dort wird der Vorfall nur belächelt. 

Wenn man schwanger ist und dieses Klappentext liest ködert das nochmal ein bisschen mehr. Wir grauenhaft ist die Vorstellung sein Kind einzutauschen? Und noch schlimmer, wenn einem niemand glaubt.



Bei diesem Buch tue ich mich sehr schwer mit einer Rezension. Irgendwie konnte es mich am Ende nicht einfangen.

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Was gut war an dem Buch war für mich eigentlich nur der Schreibstil. Denn der ist simpel und unterhaltsam. Genau so wie ich mir einen guten Krimi/Thriller vorstelle. Man liest recht schnell durch die Seiten was ich immer als sehr angenehm empfinde. 


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Wo war jetzt aber mein Problem mit dem Buch? Eigentlich war es die Geschichte. Ist ist nun Übernatürlich oder nicht. Hier fehlt für mich komplett die Aufklärung. Es ist ok wenn ein Krimi mit übernatürlichen Elementen arbeitet oder sie ausräumt. Aber ich wüsste schon gerne woran ich bin. Das fehlte mir bei dem Buch ein wenig.

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Mein zweites Problem waren die zwei Protagonistinnen. Beide für mich leider nicht glaubhaft. Sie haben mich leider beide wirklich genervt - das, gepaart mit der Geschichte die Potenzial gehabt hätte, aber dieses nicht ausschöpft, war eher mühsam. 

Wirklich schade, denn der Klappentext hörte sich sehr gut an. Für mich eher ein Fehlgriff.

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Die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen. Hätte Potenzial gehabt.


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Erscheinungsdatum: Juli 2019 | Verlag: harper collinsPreis: € 15,00 [D] |ISBN: 978-3-959-67842-1 // 978-3-959-67296-2 | Seiten: 400 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.