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28 Februar 2018

[Rezension] Die Rache der Polly McClusky - Jordan Harper
Als Polly ihrem Vater Nate zum ersten mal wieder gegenübersteht weiß sie dass etwas passiert ist. Polly ist nirgends sicher, sie ist zum Tode verurteilt, gerät zwischen die knallharten Fronten von kalifornischen Gangs. Nate will nur eins, seine Tochter vor dem sicheren Tod bewahren. Dazu muss er sie entführen.

Ehrlich das Buch ist ein Blockbuster im Kopf! Fast will ich gar nicht mehr dazu schreiben. Ich habe Polly und Nate geliebt. Ich muss mich einigen der Nebendarsteller anschließen, zeitweise macht einem Polly wirklich Angst.




Im Klapptext über den Autor steht dass er bereits an einem Drehbuch schreibt. Tatsächlich kann ich mir das Buch so gut als Film vorstellen (die Stimmung wie bei Alpha Dog).

Polly ist kein ‚normales Mädchen‘ – es fehlt ihr an Sozial Kompetenz, diese kommt nur mit ihrem Bären zum Vorschein, und sie ist unglaublich intelligent. Es hat Spaß gemacht zu sehen wie sie aufblüht. Auch wenn sie dabei ein bisschen erschreckend wird. 


Auch Nate ist ein toller Charakter. Man schließt ihn einfach ins Herz. Er will seiner Tochter das einzige mit auf den Weg geben, dass er ihr mitgeben kann. Und als Leser lernt man gleich ein bisschen mit. 

Und der Bär. Ich habe mich in den Bären verliebt! 

***

Das Buch hat eine geniale Geschwindigkeit und hat mich auf keiner einzigen Seite gelangweilt. Das lag zum einen an der Geschichte selbst, zum anderen aber auch an einem sehr ‚fetzigen‘ Stil. Dazu fällt mir nur ein: Revolverheldenaugen, ungelogen


***

Besonders der filmreife Showdown hat mir gefallen. Die Protagonisten fallen nicht aus der Rolle, trotzdem überraschen sie. Ich ziehe meinen Hut vor dem Autor, so muss Unterhaltungsliteratur sein.

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Mein Lieblingswort des Buches ist (falls es noch nicht bemerkt wurde) Revolverheldenaugen. Revolverhelden ist ein Wort das so viel Flair transportiert – romantischen Gangster Flair. Auch wenn es eigentlich nicht viel Romantik dabei gibt. Natürlich musste ich nach der Lektüre mal die größten Revolverhelden herausfinden. Nicht das ich gut finden würde was diese Herrschaften verbrochen haben, aber darum geht es hier nicht *zwinker*
  • Jesse James 1847 - 1882: bekanntestes Mitglied der James-Younger-Bande, die mehrfach Banken und Züge überfielen. Auf seinem Grabstein steht:  Murdered by a Traitor and Coward Whose Name is not Worthy to Appear Here
  • Billy the Kid 1859 - 1881: Beging mehrere Morde (Zahlen schwanken zwischen 9-21) – berühmt macht ihn erst der Mann der ihn zuvor aus dem Hinterhalt erschoss
  • Butch Cassidy 1866 - ca.1908: Anführer des ‚Butch Cassidys wilder Haufen‘, Bank- und Eisenbahnräuber. Er sieht einfach genauso aus wie man sich einen Revolverhelden vorstellt
***

Welche Frage liegt mir nach der letzten Seite auf der Seele:
Wann kommt der Film?

Ehrlich, das war wirklich mein Gedanke nach der letzten Seite. Und leider gibt es keine Antwort. Da werde ich noch lange hin fiebern (und wahrscheinlich bitter enttäuscht werden - aber egal).

***

Revolverheldengeschichte ungelogen. Das Buch hat mich umgehauen. Popkorn-Kino für den Kopf – absolute Leseempfehlung für jeden der auf Action und ein bisschen Gangster-Feeling steht.

***

Erscheinungsdatum: Februar 2018 | Verlag: ullstein | Preis: € 15,00 [D] | ISBN: 978-3-550-08150-7  | Seiten: 288 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.




10 November 2014

[Rezension] Galveston - Nic Pizzolatto
bibliographische Angaben

Erscheinungsdatum Erstausgabe: 13.08.2014 
Verlag: Metrolit 
ISBN: 9783849300975
Seiten: 253 Seiten
Sprache: Deutsch



Inhalt:

New Orleans 1987: Das Leben des Syndikat-Killers Roy Cady nimmt eine abrupte Wendung, als bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert wird und sein Boss ihn wegen einer Eifersuchtsgeschichte umlegen lassen will...