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26 Februar 2018

[Rezension] Ein mögliches Leben - Hannes Köhler
Martin begleitet seinen Großvater in die USA. Der alte Mann ist ihm nahezu fremd und das Bild von ihm sehr geprägt durch Martins Mutter. Franz wurde im zweiten Weltkrieg von den Amerikanern gefangen genommen und in die Staaten gebracht. Gemeinsam mit seinem Enkel wandert er durch die Vergangenheit. 

Das Buch ist tatsächlich etwas Besonderes. Ich habe bisher kein vergleichliches Buch gelesen. Warum? Das versuche ich mal in Worte zu fassen.





Der Roman hat einen ganz eigenen und hochwertigen Schreibstil.

Den historischen Aspekt fand ich besonders interessant. Ich habe bereits viele Romane gelesen die dich auf die ein oder andere Weise mit dem zweiten Weltkrieg und Gefangenschaft beschäftigt haben. Doch deutsche Gefangene in den USA war nie ein Thema das tangiert wurde
.

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Es ist befremdlich und erschreckend zu gleich wie viele der Soldaten in Gefangenschaft noch an den versprochenen Endsieg geglaubt haben, an die Geheimwaffe die alles noch einmal zum 'Guten' wenden soll.


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Drei Erzählstränge führen zur Geschichte von Fritz zusammen. Jede hat ihre eigene Erzählweise.

Hier möchte ich nicht zu viel vorgreifen, denn dieses Buch sollte man einfach auf sich zukommen lassen.

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Drei Fakten, die wir hoffentlich noch nicht gehört haben zum zweiten Weltkrieg, bzw. eine die man nicht oft genug hören kann:
  • 425.000 deutsche Kriegsgefangene wurden in die USA gebracht (verteilt auf 700 Camps)
  • für die die damit immer noch Probleme haben, der 2te Weltkrieg fand von 1939 bis 1945 statt
  • komplett random Fakt, aber irgendwie blieb es mir im Kopf: Britische Soldaten bekamen pro Tag 3 Blätter Klopapier, Amerikaner 22

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Welche Frage liegt mir nach der letzten Seite auf der Seele:
Warum wurden so viele Soldaten in die USA gebracht?

Welche Frage stellt man sich nach einem Buch das den zweiten Weltkrieg oder die Gefangenschaft danach behandelt. Tausend Fragen, tausend Erklärungsansätze. Nach diesem Buch war die Frage für mich sehr einfach, da sie sich mit dem Ansatz der Geschichte beschäftigt, welcher mir lange nicht so bewusst war. 

Deutsche Kriegsgefangene in den USA. Tatsächlich gab es in Großbritanien nicht genug Platz für die Gefangenen. So wurden diese in die USA gebracht. Zudem gab es  viele leere Schiffe die in die Staaten zurück kehren, nachdem Sie die amerikanische Soldaten nach Europa gebracht hatten.

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Die Geschichte wird sehr ruhig erzählt, die Sprache ist melodisch und melancholisch.

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Lest die Leseprobe. Wenn ihr Gefallen an dieser findet, gefällt euch das restliche Buch.

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Erscheinungsdatum: Februar 2018 | Verlag: ullstein | Preis: € 22,00 [D] | ISBN: 978-3-550-08185-9  | Seiten: 352 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.




27 November 2014

[Rezension] Das Glück der Worte - Sonia Laredo
bibliographische Angaben

Erscheinungsdatum Erstausgabe: 27.10.2014
Verlag: DVA
ISBN: 9783421046345
Seiten: 384 Seiten
Sprache: Deutsch


Inhalt:

Brianda lebt für die Bücher. Doch dem Verlag, für den sie arbeitet, geht es nicht gut, und eines Tages wird ihr überraschend die Kündigung ausgesprochen. Am Boden zerstört, beschließt sie zu verreisen. Irgendwo in den spanischen Bergen, auf dem Weg nach Santiago de Compostela, fällt ihr ein Schild ins Auge: "Nachfolger für Antiquariat gesucht".

11 November 2014

[Rezension] Sehnsucht ist ein Notfall - Sabine Heinrich
bibliographische Angaben

Erscheinungsdatum Erstausgabe: 27.03.2014  
Verlag: Argon Verlag 
ISBN:
9783839813171
Seiten: /
Sprache: Deutsch

Inhalt:

Eva und Oma hauen ab. Nachdem Eva erfährt das sich Oma von Opa trennt zweifelt sie an ihrer langjährigen Beziehung. Als sie dann plötzlich zwischen zwei Männern steht wird ihr alles zu viel und sie will mit ihrer Oma nach Italien reisen um den Kopf frei zu bekommen. (Klappentext)