misshappyreading: blessing
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27 November 2020

[Presseexemplar] Das weite Herz des Landes - Richard Wagamese
Sein Vater hat einen letzten Wunsch, er möchte nach alten Indianischem Ritual bestattet werden. Franklin will eigentlich mit seinem alkoholkranken Erzeuger nichts zu tun haben. Doch diesen Wunsch kann er ihm nicht ausschlagen. 

Das Buch wurde auf diversen Accounts zum Thema Indigenous empfohlen. Auch wenn ich zur Zeit lieber Sachbücher als Literatur lese habe ich mir an dieses Buch heran gewagt.


Mir blutet das Herz! Wirklich. Ich wollte dieses Buch unbedingt lieben. Und ich ärger mich so dass ich irgendwie keinen Zugang zur Geschichte gefunden habe.

Kann es am Schreibstil liegen? So wundervoll poetisch. Ehrlich auf den ersten Seiten dachte ich nur: toll! Einfach toll.
Aber irgendwie verliere ich ständig den Faden beim Lesen. Ich komme einfach nicht weiter. Muss mich zwingen zu lesen, obwohl die Geschichte eigentlich interessant ist, das Setting traumhaft und der Schreibstil so wundervoll.

Vielleicht nicht der richtige Zeitpunkt in meinem Leben? - Anders kann ich es mir nicht erklären.

Ich habe mir bis zum Ende 'gequält' - weil ich es so unbedingt mögen wollte. Geholfen hat alles nichts. Ich war erleichtert als ich fertig war und hab mich gleichzeitig geärgert, weil ich das Gefühl habe ich bin dem Buch nicht gerecht geworden. 

Unsere Wege waren noch nicht bereit füreinander.

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Das Buch ist gut. Keine Frage. Nur gerade nichts für mich. Leider leider. Ich könnte wirklich weinen so doof finde ich das.

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Wundervoll poetisch geschrieben und eine emotionale Erzählung!

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Erscheinungsdatum: Sep 2020 | Verlag: blessing Preis: € 22,00 [D] |ISBN: 978-3-89667-666-5 | Seiten: 288 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.



01 Februar 2019

[Anzeige/Rezension] Die Geflüchteten - Viet Thanh Ngu
Kurzgeschichten von Flüchtlingen aus Vietnam. Auf dem Weg in ein neues Leben.

Wieder einmal bei Goodreads bin ich über ein Buch gestolpert. Flüchtlinge sind ein großes Thema des Jahres 2018 und werden es vermutlich auch die nächsten Jahre bleiben. Ich war sehr gespannt auf das Buch.




Aller Anfang ist schwer. Das Buch hat es mir nicht leicht gemacht. Ich bin nicht unbedingt der größte Verfechter von Kurzgeschichten, doch dieses Thema hat mein Interesse geweckt. Tatsächlich sind die Geschichten aber nicht so nah an der Flüchtlingsthematik wie ich dachte.

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Wer auf der Suche nach einem Buch über Flüchtlinge ist, sollte nicht direkt zu diesem Buch greifen. Der Autor erzählt mehr vom Leben 'nachdem man ein Flüchtling war'. Es thematisiert nicht die Flucht selbst, die Kommunisten in Vietnam, die Einreise in Amerika etc. 

Mehr geht es darum wie die Menschen sich Jahre später an ihrer Kultur festhalten, versuchen ihren Kindern, die das alles nicht kennen, ein Gefühl dafür zu geben, alten Erinnerungen nach zu hängen oder in Ungewissheit über die verbliebene Familie zu leben.

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Das Buch mag viele Preise gewonnen haben und thematisch wichtig sein, doch lesenswert fand ich es nicht. 

Bei Kurzgeschichten ist für mich die Kunst des Handwerks, den Leser in wenigen Sätzen für einen Protagonisten zu interessieren. So dass man sich wenigstens ein bisschen für dessen Geschichte  interessiert. Bei diesem Buch war das bei keiner der Geschichten der Fall.
 
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Zu oberflächlich am Thema. Ich konnte mich für das Buch leider nicht erwärmen!

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Erscheinungsdatum: Oktober 2018 | Verlag: blessing| Preis: 22,00 [D] | ISBN: 978-3-89667-641-2  | Seiten: 224 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.