[Rezension] Die Söhne der Wölfin - Tanja Kinkel - misshappyreading

12 Januar 2015

[Rezension] Die Söhne der Wölfin - Tanja Kinkel



bibliographische Angaben

Erscheinungsdatum: Nov 2014
Verlag: dotbooks
Preis: € 6,99 [D]
ISBN: 978-3-95520-839-4
Seiten: ca. 591 (ebook)
Sprache: Deutsch
HIER GIBTS DAS BUCH! (inkl Leseprobe)









Inhalt:

Sie ist die Tochter eines Königs und Priesterin einer Göttin, Opfer und Täterin zugleich. Als man die etruskische Prinzessin aus ihrer Heimat verbannt, beginnt für sie das Abenteuer ihres Lebens: Ilian bringt zwei Söhne zur Welt, denen sie die Namen Romulus und Remus (Kleine Anmerkung von mir: tatsächlich gibt im Buch nicht sie ihnen die Namen, sondern ihr Mann) gibt. Den beiden soll gelingen, was ihr verwehrt blieb: Sie sollen herrschen! Doch wer nach den Sternen greift, braucht einen mächtigen Verbündeten – und nur das Orakel von Delphi kann Ilian helfen, den kühnen Plan zu verwirklichen. Aber die Gunst des Orakels hat einen hohen Preis. Und so muss Ilian als seine Spionin in das ferne Ägypten reisen, mitten hinein in den Krieg dreier Völker…


Meine Meinung:

Eine sehr faszinierende Geschichte, erzählt in einer historisch perfekten Verpackung. Der Einstieg in das Buch war ein wenig schwierig und Ilian war mir bis zum Ende hin nicht richtig sympatisch, wenn gleich ich immer wieder von ihrer Reise begeistert war.
Ein großes Plus des Buches ist definitiv die Einflechtung historischer Details. Teilweise liest es sich wie eine Dokumentation. Ich bin mir sicher jetzt wesentlich mehr über die Zeit zu wissen, als zuvor. Zeitweise hatte ich allerdings das Gefühl das die Charaktere darunter gelitten haben. Erst nach 100 Seiten war mir klar, warum Ilian sich  tatsächlich auf diese Reise begibt.
Man erfährt recht wenig bzw. nur sehr oberflächlich über die Beweggründe der Personen. Dieser Eindruck wurde sicher auch bestärkt durch die Länge. Einige Sätze habe ich nur überflogen, um meinen Lesefluss nicht zu stören.
Spannend sind auf jeden Fall die einzelnen Personen die Ilian begegnen, so führt einen das Buch durch die Mittelmeerkulturen der damaligen Zeit. Allen voran Ulsna.
Geschrieben ist das Buch aus verschiedenen Sichtweisen der Personen, was mir gut gefallen hat.

Fazit:

Ein interesantes Buch mit vielen historischen Details. Ein toller Schreibstil. Ein wenig in die Länge gezogen, mit Protagonisten, für die ich mich nicht erwärmen konnte.

Die Autorin:

Erst vor Kurzem war ich bei einer Lesung von Tanja Kinkel.
Die Autorin ist sehr sympatisch und ich freue mich schon darauf Manduchai zu lesen, das habe ich bisher noch nicht geschafft (so ein dickes Buch kann ich nicht jeden Tag mit in die Arbeit schleppen, aber der Urlaub kommt!).

Für mein Leseexpemplar bedanke ich mich bei BloggdeinBuch und dotbooks.

Kommentare:

  1. Huhu! :)
    Titel und Cover gefallen mir richtig gut! Hört sich auch interessant an, aber die Langatmigkeit schreckt mich dann doch ein wenig ab. Mal sehen. Ich behalte das Buch auf jeden Fall mal im Auge! :D
    Ganz herzliche Grüße
    Sarah

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    1. Huhu Sarah,
      hab mal ein bisschen gestöbert und hab einige ähnliche Meinungen gefunden.
      Bin mal gespannt was ich zu Manduchai dann denke, das ist auch ein recht dickes Buch, aber vielleicht sagt mir die Geschichte mehr zu :)
      Schöne Grüße und genieß dein Wochenende!
      Nadine

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  2. Ach, schade. Ich war ja wirklich begeistert und fand es auch gerade toll, dass man Ilian nicht so wirklch durchschaut hat. Sie war halt einfach ein Geheimnis. ;)

    Und ich finde es auch toll, dass man geschichtliche Aspekte durch so eine spannende Handlung (ja, ich weiß, ich fand es spannender als du ;D) nahe gelegt bzw. beigebracht bekommt.

    Nine <3

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    1. Ich verstehe was du meinst, ich fand das Buch auch keines falls schlecht. Damit mir ein Buch aber wirklich gefällt muss ich einen Draht zu den Protagonisten haben, das hat sich hier leider nicht eingestellt.
      Ich habe jetzt schon ein bisschen in Manduchai geblättert und war nach 10 Seiten mehr in der Geschichte als bei "Die Söhne der Wölfin".
      Aber es wäre ja langweilig wenn wir alle das gleiche mögen würden :)
      Nadine

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