[Rezension] Zwei für immer - Andy Jones - misshappyreading

28 Januar 2016

[Rezension] Zwei für immer - Andy Jones

Zu Beginn war ich der festen Überzeugung wie es in dieser Geschichte ablaufen würde. Romantisch, schmachtende Liebe, unterhaltsame Wortgefechte, lustige Missverständnisse und das große Happy End. Was soll ich sagen - ich lag falsch. 




Erscheinungsdatum: Januar 2016 | Verlag: aufbau verlag | Preis: € 14,90 [D] | ISBN: 978-3-352-00664-7 | Seiten: 432 Seiten | Sprache: Deutsch (übersetzt von Teja Schwaner, Iris Hansen)

Wir sind jetzt seit drei Wochen zusammen, und es dürfte ein wenig zu früh sein, eine Liste der »Dinge, die mir an meiner neuen Freundin am meisten gefallen« aufzustellen; würde ich mich allerdings dazu hinreißen lassen, landete Ivys unbekümmert falsches Pfeifen bestimmt unter den Top Eleven.

INHALT

Als er Ivy begegnet, ist Fisher wie vom Blitz getroffen, und bald ist er sich sicher, dass aus der Sache etwas werden könnte. Noch weiß keiner der beiden, dass die Entscheidung über ihre Zukunft längst gefallen ist: Ivy ist schwanger. Doch während das neue Leben in Ivy heranwächst, muss sich Fisher um seinen schwer erkrankten Freund El kümmern. Und Ivy und Fisher sind immer noch damit beschäftigt, sich kennenzulernen. Denn es ist eine Sache, sich zu verlieben – miteinander zu leben ist eine ganz andere Geschichte …  (Klappentext)

EINSTIEG

Als ich mit dem Lesen begann war ich noch total entspannt. Fisher und Ivy waren süß zusammen. Doch schon bald liegt ein Schatten über der Geschichte, welcher bis zum Ende hin nicht verschwand. In Erwartung einer süßen Liebesgeschichte war es erst mal eine Umstellung auf das was dann wirklich kam. Eine Geschichte über eine Beziehung. Eine ganz normale Beziehung. Nicht im Sinne von "normal, das passiert jedem" sondern "normal, ohne filmreife Wendungen, herzzerreissende Geständnisse, dramatische Missverständnisse".

PLOT

Leider leider fiel es mir super schwer Zugang zu den Protagonisten zu finden. Ich wollte sie manchmal einfach schütteln und schreien. Die beiden ziehen alles quasi von hinten auf. Ich habe richtig gespürt das die beiden sich eigentlich gar nicht kennen. Kein Wunder bei zwei Wochen Bekanntschaft. Um so schwerer fiel es mir die tiefe Liebe nachzuempfinden.

Damit will ich nicht gleich sagen dass Liebe (besonders) in Büchern immer logisch und nachvollziehbar sein muss. Aber irgendwie sprang der Funke nicht über.

Nichts destotrotz sausten meine Augen nur so über sie Seiten, den ich wollte wissen was passieren wird.

CHARAKTERE

Mein klarer Favorit ist natürlich wieder mal der speziellste Charakter der Geschichte: El. Er war der Einzige, dessen Geschichte mir wirklich nahe ging. Durch ihn bzw. ihre Freundschaft wurde Fisher für mich auch wesentlich sympathischer. Ivy blieb mir von der ersten Seite bis zur letzten fern. Ich habe mich für sie gefreut, mit ihr gelitten, aber so wirklich erreicht hat sie mich nicht. Auch weil ihr ihr Verhalten oft unnötig fand.

FAZIT

Ansich eine schöne Geschichte deren Charaktere mich leider nicht so packten wie ich es mir gewünscht habe.




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Kommentare:

  1. Huhu liebe Nadine :-)

    ich war mal so frei, dich auf dem "Bücherkauf-Tag" zu verlinken und würde mich freuen, wenn du mitmachst :-)

    Liebe Grüße
    Alex

    http://lies-diers.blogspot.de/2016/01/bucherkauf-tag-von-tanja.html

    AntwortenLöschen
  2. Hey Nadine :)

    eine tolle Rezension! Ich habe das Buch in der Vorschau des Aufbau Verlags entdeckt und war irgendwie skeptisch. Vielleicht denke ich doch noch darüber nach, es zu lesen.

    Liebste Grüße,
    Tati

    AntwortenLöschen

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