[Anzeige/Rezension] Böses Geheimnis - B.C. Schiller - misshappyreading

06 Mai 2019

[Anzeige/Rezension] Böses Geheimnis - B.C. Schiller

Lisa Manz verschwand vor fünf Jahren und tauchte als verbrannte Leiche wenige Tage später wieder auf. Der Fall wurde nie gelöst. Levi Kant, der Ermittler im Fall Lisa Manz, musste nach einer Schussverletzung den Dienst quittieren, der fall ließ ihn nie los. Psychiaterin Olivia  Hofmann hat selbst ein schlimmes Schicksal erlebt, vor Jahren verschwanden ihr Mann und ihre Tochter spurlos. Jeden Jahrestag erhält sie eine Karte mit den Worten ‚Es tut mir Leid‘. Als ein Patient von Olivia behauptet Lisa wäre aus der Hölle zurück gekehrt müssen Levi Kant und Olivia an einem Strang ziehen, um den Fall endlich zu lösen. 

Das Buch des Autoren Duos B.C. Schiller gelangte durch eine super tolle Aktion von Ehrlich & Anders zu mir. Die Aktion begann mit einer mysteriösen Postkarte die mich erreichte mit den Worten ‚Es tut mir Leid‘ (gruselig oder?) Als nächstes kam ein Paket mit einem in schwarzes Papier eingepacktem Buch. Böses Geheimnis von B.C. Schiller …




Ich muss ehrlich sein, das Buch hat mich nicht umgehauen. Der Sinn von Rezensionen ist es eine ehrliche Meinung kund zu tun, das habe ich auch vor, auch wenn ich die Aktion zu dem Buch grandios fand. Das Buch war es nicht.

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Auf 250 Seiten genug Beweise zu streuen, die für den Leser am Ende plausibel erscheinen, aber ihn nicht zu früh auf die Spur des Täters bringen, ist sicherlich schwer. Für mein Empfinden wusste ich zu schnell was Sache ist, denn die ‚Hinweise‘ waren zu offensichtlich.

Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen. Psychiatrien sind ja immer ein spannender Austragungsort für Krimis. Ärzte die nicht nur im Sinne der Patienten handeln sondern auch im Namen der Wissenschaft oder gar eigener Interessen. Auch Cold Cases finde ich spannend. An sich also gute Ansatzpunkte.

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Ein Kapitel welches ich komplett gestrichen hätte ist das von Kants Oma – per se ist die Geschichte von ihr herzzerreißend. Aber bei so wenigen Seiten interessiert mich tatsächlich nur die eine Geschichte um die es geht, nicht die irrelevante Lebensgeschichte eines Verwandten eines der Protagonisten. 


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Und, Gott ich fühle mich richtig schlecht das ich noch etwas zu bemängeln habe, die Sprache gefiel mir nicht. Das kann ich genauer erklären: Die Dialoge wirkten holzig und ungelenk – aufgesetzt. Anders gesagt, ich nehme den Leuten nicht ab dass sie so miteinander sprechen würden (oder gar nicht sich selbst). Mag grammatikalisch alles einwandfrei sein, aber mir hat es den Flair genommen, weil deshalb der Film in meinem Kopf nicht mehr flüssig lief.

Also Story ganz gut, mehr Seiten wären toll gewesen (hätte der Story mehr Leben eingehaucht), Sprache eher semi. Durchaus Potenzial, aber nicht ausgeschöpft. Rattenkinder von B.C. Schiller hat mir deutlich besser gefallen muss ich gestehen.
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Potenzial nicht ausgeschöpft (das können die Autoren besser!). Guter Ansatz, aber zu wenig ausgearbeitet!

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Erscheinungsdatum: April 2019 | Verlag: Edition M (LINK ZU AMAZON) | Preis: 9,99 [D] | ISBN: 978-2-91980-813-7  | Seiten: 252 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.




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