[Rezension] Stilles Vermächtnis - Sabine Durrant - misshappyreading

17 Mai 2016

[Rezension] Stilles Vermächtnis - Sabine Durrant


Erscheinungsdatum: April 2016 | Verlag: piper | Preis: € 9,99 [D] | ISBN: 978-3-492-30914-1 | Seiten: 432 Seiten | Sprache: Deutsch (übersetzt von Elvira Willems)

Wenn ich ganz sicher weiß, dass sie einen anderen hat, dass sie vergessen hat, was wir hatten, bringe ich sie um. Und das hat sie dann ganz allein sich selbst zuzuschreiben.


INHALT


Zach hat seine Frau Lizzie wirklich geliebt. Weil sie immer zu ihm stand, obwohl er als Maler erfolglos blieb. Weil sie ihn vergötterte. Sie waren glücklich, das perfekte Paar. Bis ein Autounfall alles zunichtemachte. Aber manchmal ist das Ende nicht das Ende, und hinter einer makellosen Fassade verbirgt sich ein Geflecht von Lügen und Obsession … (Klappentext)

EINSTIEG

Die Leseprobe für das Buch selbst, fand ich großartig. In den ersten zwei Kapiteln geht es gleich komplett mit der Story los.

Es ist schnell verständlich das Lizzie ihren Mann Zach verloren hat und sehr trauert. Doch das ganze Eheleben und auch das Leben von Zach war wohl nur schöner Schein nach außen.

Auf der einen Seite begleitet man Lizzie in der Gegenwart in der sie versucht raus zu finden, was genau mit Zach passiert ist. Auf der anderen Seite gibt es Erzählung in der Vergangenheit von Zach in denen ziemlich schnell klar wird, das mit Zach etwas ganz und gar nicht stimmt.

PLOT

Hat man die ersten Kapitel hinter sich, versteht man um was es hier geht. Um eine kaputte Ehe, einen Mann der ein besessener Narzisst  ist und eine Frau deren Rosa Rote Brille 3m dick war.

Als Leser ist einem nicht klar, lebt Zach noch, hat er seinen Tod nur vorgetäuscht, oder wird Lizzie langsam verrückt und bildet sich die ganzen Geschehnisse nur ein.

Sämtliche Beobachtungen von Lizzi - dass er in ihrem Haus war, sie beim Arbeiten verfolgt und kleine Hinweise verteilt/zurück lässt - lassen den Leser im Unklaren.

Man hofft immer auf den großen Moment, aber leider baut sich keinerlei Spannung auf.
Zwar ist die unterschwellige Angst und Anspannung während des ganzes Buches da, aber wirklich fesselnde Spannung habe ich leider nicht empfunden. Es gab zwar einige Vorfälle, bei denen der Leser hofft, dass es jetzt richtig los geht, aber das verlief sich jedes mal.

Die Autorin hat sehr viel Zeit damit verbracht einzelne, für den Leser zum größten Teil unwichtige Momente, Dinge und Gesehenes auszuschmücken, was einen dazu verleitet einige Seiten zu überspringen.

Umso mehr ich gelesen habe, umso mehr verlor ich leider die Lust das Buch bis zum Ende durch zu lesen. Ich hatte mir von einem Thriller mehr erwartet.

CHARAKTERE

Am Anfang hatte ich viel Sympathie für Lizzie. Durch den Verlust ihres Mannes und ihrer Trauer, schließt man sie sehr schnell ins Herz, was leider nach und nach immer mehr verfliegt.

Umso mehr man liest, umso lieber würde man sie dann doch gerne mal anschreien und wach rütteln.

Schon bei den ersten Zeilen von Zach, mag man ihn nicht. Ein Mann den man nicht als Ehemann haben sollte.

FAZIT

Man hofft nach jedem Kapitel was man hinter sich gebracht hat, das es nun endlich Spannend wird. Das der Knall kommt. Vergebens, das ganze Buch ist sehr langatmig und schwer zu Ende zu lesen.


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