[Rezension] Das Mona Lisa Virus - Tibor Rode


Erscheinungsdatum: März 2016 | Verlag: luebbe | Preis: € 14,99 [D] | ISBN: 978-3-7857-2567-2 | Seiten: 462 Seiten | Sprache: Deutsch

Für einen Moment schien die Rivalität vergessen. Miss Louisiana hatte es irgendwie geschafft, eine Flasche Tiquila in den Bus zu schmuggeln, ... [] ... zum ersten Mal in ihrem Leben in den abgewetzten Lauf eines Maschinengewehrs blickten.


INHALT


In Amerika verschwindet eine Gruppe von Schönheitsköniginnen und taucht durch Operationen entstellt wieder auf. In Leipzig sprengen Unbekannte das Alte Rathaus, und in Mailand wird ein Da-Vinci-Wandgemälde zerstört. Gleichzeitig verbreitet sich auf der ganzen Welt ein Computervirus, das Fotodateien systematisch verändert.
Wie hängen diese Ereignisse zusammen? Die Frage muss sich die Bostoner Wissenschaftlerin Helen Morgan stellen, als ihre Tochter entführt wird und die Spur nach Europa führt – hinein in ein Komplott, das in der Schaffung des berühmten Mona-Lisa-Gemäldes vor 500 Jahren seinen Anfang zu haben scheint… (Klappentext)

EINSTIEG

Viele viele kurze Geschichten bilden den Einstieg. Der Leser bekommt erst einmal viele unzusammenhängende Erzählstränge hingeworfen und muss erst einmal die Personen zuordnen können. Wer ist wichtig? Wer ist nur eine Nebenrolle?
Die ersten Kapitel musste ich mit voller Konzentration lesen, sonst hätte ich das nach in eine sinnvolle Reihenfolge bringen können.

Auch kann ich gleich anmerken, dass ist für mich kein richtiger Thriller. Das ganze Buch hat einen Dan-Brown-Touch, aber so richtig wollte die Dramatik nicht bei mir ankommen. Anderen Lesern mag es damit anders gehen, doch für mich fehlte der zündende Punkt.


PLOT

Die Geschichte ist rundum spannend erzählt, wobei für mich einige Sachen ungeklärt bleiben. Da ich gerne alles sinnvoll aufgeklärt mag gibt es dafür leider Punktabzug.

Wie schon gesagt erinnerte mich die Geschichte vom Grundgedanken her an die Dan-Brown-Bücher, was eigentlich schlecht ist, denn: Die Erwartungen sind hin die Höhe geschnellt.
Um so frustrierender sind die losen Enden, die man nach der letzten Seite dann noch in Händen hält.

Ohne die nicht erklärten Elemente hat mir das Buch allerdings gefallen. Leider ist Schlüssigkeit für mich super wichtig bei Geschichten.... gerade bei einem sochen Buch.

CHARAKTERE

Zu viele Charaktere haben sich in dieser Geschichte herumgetrieben, als das ich etwas Genaues sagen könnte. Helen ist eine der Hauptprotagonistinen, doch richtig warm geworden bin ich nicht mit ihr. Ihren Erzählstrang mochte ich zwar am liebsten, doch fehlte auch hier der entscheidende Funke um mit zu fiebern.

FAZIT

Konnte mich leider nicht packen. Interessante Geschichte, aber zu viele offene Fragen am Ende.


WEITERE REZENSIONEN

Die Mädels hier hatten mehr Spaß mit dem Buch, schaut auf jeden Fall mal rein:






Kommentare:

  1. Hallo :)

    Letztens stand ich in der Bücherei und war kurz davor es zu kaufen, aber irgendetwas hat mic dann doch davon abgehalten. Mir kam bis jetzt nur positives zu Ohren, danke für deine ehrliche Meinung. Mich macht es immer ziemlich wahnsinnig wenn es so viele offene Enden und ungeklärte Fragen gibt :D

    Liebe Grüße Die Vorleser

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  2. Ah wie schade.
    Ich hatte das Buch erst heute auf meine Wunschliste gepackt, aber ich glaube, es fliegt da ganz schnell wieder runter. Dabei hörte sich der Klappentext eigentlich recht vielversprechend an. Vor allem das mit den verstümmelten Schönheitsköniginnen :D

    Alles Liebe, Nelly

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