[Rezension] Die Prinzessin von Arborio - Bettina Balàka


 
Erscheinungsdatum: März 2016 | Verlag: haymon | Preis: € 19,90 [D] | ISBN: 978-3-7099-7239-7 | Seiten: 264 Seiten | Sprache: Deutsch

Für die einen war das Töten undenkbar, für die anderen war es machbar. [...] „Ich habe sie fest im Griff“, pflegte Arnold Körber zu sagen, „sie frisst mir aus der Hand.“ Es klang ein wenig, als wäre Zorzi eine Löwin und er ihr Dompteur.

INHALT

Elisabetta Zorzi ist attraktiv, beruflich erfolgreich und begehrt - und sie ist eine schwarze Witwe, wie sie im Buche steht. Die beliebte Restaurantchefin ist es gewohnt, dass sie bekommt, was sie will. Und sie ist sich ihrer anziehenden Wirkung bewusst. Ihre Mitarbeiter schwärmen genauso von ihr wie ihre Kunden und ihre Verehrer. Und keiner von ihnen ahnt, wie gefährlich es ist, sich in ihre Nähe zu begeben. Denn einmal in Missgunst gefallen, müssen die Männer in Elisabetta Zorzis Leben sterben. Einer nach dem anderen... (Klappentext)

EINSTIEG

Das Buch hat mich mit dem ersten Satz schon begeistert. Der Schreibstil ist die ganze Geschichte lang in einem Erzählstil gehalten. Es fällt mir schwer den Einstieg und den Plott voneinander zu trennen. Als Leser ist man wie vor den Fernseher gefesselt, man kann nur beobachten. Man taucht nicht ein in die Gefühlswelt der Protagonisten oder verliert sich in Details, man steht direkt daneben und lauscht der Erzählung.
PLOT

Ein tolles Erlebnis auf jeden Fall, denn hier hat man wirklich eine Geschichte die von der Erzählkunst lebt!

Die Erzählung ist sehr emotionslos, wobei das Thema sehr emotional sein könnte. Es war spannend und sehr interessant den Fall um Zorzi zu verfolgen. Wie wurde sie überführt? Was ist überhaupt passiert? Wie konnte es soweit kommen? Und was ist das mit Körber und ihr?

Zwar werden die Fragen geklärt, das Ende ließ mich dennoch ein wenig unvorbereitet zurück. Ich hätte gerne noch mehr gelesen!

CHARAKTERE

Man lernt keinen Charakter wirklich kennen. Zwar ist das Buch nicht aus Sicht einer bestimmten Person geschrieben, erzählt aber am ehesten aus Körber's Sicht. Weder Zorzi noch Körber werden wie in den meisten anderen Büchern seelisch seziert. Der Leser ist lediglich der Beobachter. Mir persönlich hat dieser Schreibstil richtig gut gefallen!

FAZIT

Erzählkunst der besten Klasse - spannend und interessant. Nur das Ende hat mich ratlos zurück gelassen.

 

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