[Rezension] Die Stadt am Kreuz - Rafaela Creydt



bibliographische Angaben

Erscheinungsdatum: August 2015
Verlag: in Farbe und Bunt
Preis: € 7,49 [D]
ASIN: B00VEBO5A0
Seiten: 407 Seiten
Sprache: Deutsch






"Inmitten der gleißenden Wüste kauerte ein zerklüftetes, abgeschliffenes Sandsteinmassiv. Inmitten dieses zerbrochenen Felsens kreuzten sich rauschend und gurgelnd die Flüsse Olharam und Ners Ewed. Die Stadt, die zwischen den Felsen steckte, hieß Duremm."

Teklija na Kamatasai wurde ihr Leben lang darauf trainiert, ihre Herrin zu beschützen. Des Mordes bezichtigt, ihres Lebensinhaltes beraubt und nach Duremm verbannt, verfällt sie immer mehr dem Wahnsinn. Kurz entschlossen gibt Teklija ihrem Leben einen neuen Sinn, indem sie einem ehemaligen Feldherrn und einem kleinen Mädchen zu Hilfe eilt und das ungleiche Paar eigenmächtig zu ihren neuen Herren erklärt. Die Geschichte droht jedoch, sich auf dramatische Weise zu wiederholen, als die Tragödie ihrer Vergangenheit auch Teklijas neue Familie in Gefahr bringt … (Klappentext)

Der Einstieg war wahnsinnig schwer. Das Buch ist toll geschrieben, sehr detailiert und bildreich. Doch ich bekam für meinem Geschmak zu viele Informationen auf einmal. Ich wusste gar nicht mehr wer wann wie und wo. Meine Vorstellungkraft litt nicht darunter. Die Geschichte baut sich vor einem sehr wortgewandt auf und entfürht einen in eine sehr spezielle Welt.
Meine Probleme mit den vielen verschiedenen, teils unaussprechlichen Namen und Orten und Flüssen und Völkern, liesen mich das Buch über nicht los. Vieles klärt sich nach und nach, man versteht endlich was genau "Namenlose" oder "Angeber" sind. Doch vieles konnte ich bis zum Ende hin nicht richtig zuordnen. Definitiv kein Buch für "im Zug" oder ähnliches, dieses Buch muss man in Ruhe lesen um mitzukommen.


Wo wir bei unaussprechlichen Namen sind: Teklija na Kamatasai - sie war mir auf eine Tomb-Raider-mäßigeweise sympathisch. Und der Angeber (so wenig ich ihn zuordenen konnte) war auch ein toller Charakter. Tresten, eine klassischer Bösewicht, war mir hingegen von Beginn an unsympathisch.

Sehr wortgewandt und bildreich. An Fantasie mangelt es der Autorin sicher nicht. Doch all diese bildreichen Beschreibungen halfen nicht ein klares Bild der Welt zu zeichnen, optisch ja, doch zu viele Information fluteten meine Gedanken zum Thema "Struktur der Welt".

Ein sehr interessantes High Fantasy Buch das mit Ruhe gelesen werden muss, mir persönlich waren es ein bisschen zu viele Völker, Gesinnungen und Personen.


Für mein Leseexemplar möchte ich mich ganz herzlich bei Verlag in Farbe und Bunt bedanken.


folgen...


Eure High Fantasy Tipps?

1 Kommentar:

  1. Hallo :)
    das Buch klingt interessant, ich liebe Fantasy mit detailierten Welten :D
    Werde ich mir auf jedenfall mal genauer anschauen!

    Liebe Grüße

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