[Rezension] Im Westen nichts Neues - Erich Maria Remarque

Das (Hör-)Buch musste ich erst einmal sacken lassen. Jetzt aber (bestimmt heiß ersehnt von allen!) die Rezension zum Klassiker im Februar.

bibliographische Angaben

Erscheinungsdatum: 1929 bzw. 21.10.2013
Verlag:
Der Hörverlag
Preis: € 19,99 [D] (beim Velag klick)
ISBN: 978-3-8445-1225-0
Dauer: ca. 6 Stunden
Gelesen: August Diehl









Inhalt:

In diesem Bestseller beschwört Remarque die Schrecken des Ersten Weltkrieges mit zupackender Lebendigkeit und in einer Sprache, die für jede Generation wieder neu spricht. Getrieben von den Hetzreden ihres Klassenlehrers Kantorek melden sich Paul Bäumer und seine Klassenkameraden von der Schulbank weg freiwillig an die Front. In den Schützengräben der Westfront erleben sie hautnah und brutal die Sinnlosigkeit und das Grauen des Krieges.

Meine Meinung:

Ein großes Lob an Herrn Diehl – ich glaube kaum ein Stimme hätte das so gut rüber gebracht. Ich kann nicht sicher sagen ob mir das Buch auch so gut gefallen hätte. So oder so, das Hörbuch war eine gute Entscheidung. August Diehl schafft die richtige Mischung aus frischer junger Stimme gepaart mit den grausamen Schrecken des Krieges.

Die Geschichte selbst ist tatsächlich wenig spektakulär wenn man so will und keineswegs romantisch. Klare Worte zum Krieg und was vor sich geht. Und dennoch ein Bruchteil, nicht annähernd so brutal wie der Krieg es war. Man verbringt die Tage zwischen Front, Lazeret und Märschen mit einer Gruppe von Schulkameraden welche sich gemeinsam zum Kriegsdienst meldeten. Wir erfahren wie die Tage zugebracht wurden und welche Schrecken an der Front warteten. In klaren Worten schildert Remarque Paul Bäumers Tage.

Erschreckend wenn man bedenkt das für dieses Buch die Schwester Remarques hingerichtet wurde (nach dem Motto: Wenn wir ihren Bruder nicht bekommen dann eben sie. oder so ähnlich).
Das dieses Buch sich gegen den Krieg ausspricht wird schnell klar, mit den Taten und Aussagen der Protagonisten.

Mein Fazit:

Das Buch ist zurecht ein Klassiker! Eine einfache und verständliche Sprache macht es zeitlos, sowie das Thema: die Sinnlosigkeit des Krieges. Jeder der ein paar Minuten seiner Zeit für dieses Buch (ggf. Hörbuch) opfern kann, sollte das auch tun. Das ist Literatur(geschichte).



Habt ihr das Buch gelesen bzw. gehört?
Grüße Nadine

Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Huhu liebe Nadine! :)

    Im Westen nichts Neues wollte ich auch schon lange lesen. Schön, dass dir das Hörbuch so gefallen hat, da werd ich mir das Buch wohl auch auf diesem Weg zulegen, denn Hörbücher wollte ich auch schon lange ausprobieren. Da passt das ja. ;) Vielen Dank für deine schöne Vorstellung! :)

    Liebste Grüße
    Nina ♥♥♥

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    1. Grüß dich! Anfangs fand ich Hörbücher doof, aber mit der Zeit hab ich sie lieb gewonnen. Daher habe ich meistens mehrere „Baustellen“: ein Buch lese ich mit Ruhe (im Sitzen oder liegen ob Zug oder zu Hause) und ein Buch höre ich wenn ich unterwegs bin (also im Stehen oder gehen). Grüße Nadine

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