[Rezension] Das Glück der Worte - Sonia Laredo

bibliographische Angaben

Erscheinungsdatum Erstausgabe: 27.10.2014
Verlag: DVA
ISBN: 9783421046345
Seiten: 384 Seiten
Sprache: Deutsch


Inhalt:

Brianda lebt für die Bücher. Doch dem Verlag, für den sie arbeitet, geht es nicht gut, und eines Tages wird ihr überraschend die Kündigung ausgesprochen. Am Boden zerstört, beschließt sie zu verreisen. Irgendwo in den spanischen Bergen, auf dem Weg nach Santiago de Compostela, fällt ihr ein Schild ins Auge: "Nachfolger für Antiquariat gesucht".


Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht so leicht wie ich gehofft hatte. Es ist ein Buch über Bücher und daher besonders am Anfang voll mit Querverweisen an Autoren, Bücher und Zitate. Die Autorin hat eine sehr tolle Schreibweise, wobei ich abschnittsweise das Gefühl hatte, das Buch bestehe nur aus Sätzen die Zitate sein könnten. Viele Lebensweisheiten aneinandergereit.
Dieser Faktor ließ das Buch teilweise überladen wirken. Auch dauert es eine ganze Weile bis das Geschehen in Fahrt kommt. Leider waren die meisten Entwicklungen in der Geschichte sehr vorhersehbar.

Fazit:

Die schöne Sprache der Autorin macht eine nur mittelmäßige und simple Geschichte zu einer ganz netten Unterhaltung.

Zitat & Lieblingssatz:

"Ich hatte schon immer gewusst, dass ich die Welt in meinen Händen hielt, solange meine Hände in der Lage waren, ein Buch zu öffnen" S. 19

Leseempfehlungen im Buch:

Senilità - Italo Svevo (S. 104)
Robinson Crusoe - Daniel Defoe (S. 171)
Paul & Virginie - Bernardin de Saint-Pierre (S. 187)
Fabeln - Äspos (S. 195)
Edgar Allan Poe (S. 215)
Montaigne (S. 242)
On the Road - Jack Kerouac (S. 275)
Madame Bovary - Gustave Flaubert (S. 313)

Das Buch habe ich übrigens über eine Leserunde bei LovelyBooks bekommen.


Ähnlich wie?

Das Buch erinnert mich sehr an "Unter der Sonne der Toskana". Wer den Film (das Buch habe ich leider noch nicht gelesen) gesehen hat, weiß was ich meine. In dem Fall ist es keine Lektorin sondern eine Autorin, sie "flieht" nach Italien und nicht nach Spanien, sie kauft ein "verfallenes" Haus... Keines Falls ist es die gleiche Geschichte, doch eine gewisse Ähnlichkeit ist da auf jeden Fall.



1 Kommentar:

  1. Hm, ein verhaltener Applaus für das Buch aber ein Vergleich zu "Under the Tuscan Sun", das macht durchaus Neugierig. Den Film habe ich sehr gemocht - naja, ist schwer einen Film mit Diane Lane in der Hauptrolle nicht zu mögen. :D

    Ich schwebe zur Zeit ein wenig zwischen diesem Buch und "Ein Buchladen zum Verlieben", das auch sehr Unterhaltsam klingt.
    Allerdings scheint im Gesamtschnitt "Das Glück der Worte" die Leser doch mehr zu Überzeugen.

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